Wenn Aufträge da sind, aber Kapazitäten und Verfügbarkeit Grenzen setzen
Wenn Liefertermine wackeln, Material zu spät kommt oder Ihre Fertigung trotz voller Auftragsbücher nicht rund läuft, liegt das selten an einem einzelnen Fehler. Meist fehlt der Blick auf das Zusammenspiel von Auftragseingang, Planung, Einkauf und Produktion. Wenn Sie wissen wollen, wie stabil Produktion und Beschaffung in Ihrem Unternehmen wirklich laufen, sind Sie hier richtig.
Produktion und Beschaffung entscheiden im produzierenden Mittelstand darüber, ob aus Aufträgen pünktlich gelieferte Produkte und am Ende Ertrag und Liquidität werden. Viele Inhaber und Geschäftsführer im Mittelstand steuern ihre Fertigung über Erfahrung und persönlichen Einsatz, bis Engpässe, Lieferverzug und gebundenes Kapital zeigen, dass dieses System an seine Grenzen kommt. Drei Bereiche entscheiden über die tatsächliche Leistungsfähigkeit: Planung und Termintreue, Produktivität und Qualität sowie Beschaffung und Lieferanten.
Wissen Sie heute, was Ihre Produktion in drei Monaten leisten muss?
Wie planen und steuern Sie Auftragsbestand, Kapazität und Auslastung der nächsten drei Monate? In vielen KMU lebt diese Planung in Excel-Listen, im Kopf des Fertigungsleiters oder in der täglichen Abstimmung am Hallentor. Das funktioniert, solange alles planmäßig läuft. Sobald ein Großauftrag kommt, eine Maschine ausfällt oder Material fehlt, wird aus Planung Improvisation.
Reibungsverluste entstehen dabei selten in einer einzelnen Abteilung, sondern an den Übergaben zwischen Auftragseingang, Arbeitsvorbereitung, Beschaffung, Produktion und Auslieferung. Das Ergebnis sind Terminzusagen, die vor allem auf Hoffnung beruhen, und Kunden, die die Abweichungen als Erste bemerken.
Liefertermine werden im Vertrieb zugesagt, ohne dass Kapazität und Materialverfügbarkeit verlässlich geprüft wurden. Die Folge sind Eilaufträge, Überstunden und Verzug, ohne dass jemand die Ursachen systematisch auswertet.
Wir schauen mit Ihnen auf die gesamte Auftragskette, machen Reibungsverluste sichtbar und bauen eine Planung auf, mit der Sie Termine belastbar zusagen können.
Wo verliert Ihre Produktion Leistung, ohne dass es auffällt?
Wie messen und steuern Sie die Produktivität Ihrer Produktion, und wo bestehen aktuell die größten Engpässe: bei Mitarbeitern, Maschinen, Material oder Prozessen? Ohne belastbare Kennzahlen bleibt jede Diskussion über Auslastung und Leistung eine Frage der Wahrnehmung. Der Engpass, über den am lautesten gesprochen wird, ist nicht immer der, der den Durchsatz tatsächlich begrenzt.
Hinzu kommen Qualitätskosten, die in der Kalkulation selten sichtbar sind: Ausschuss, Nacharbeit, Reklamationen. Wie hoch sie sind und wie systematisch ihre Ursachen bearbeitet werden, entscheidet mit darüber, ob ein Auftrag Ertrag bringt. Auch der Maschinenpark gehört in diese Betrachtung: Passen Anlagen und Investitionsplanung zu Ihrer heutigen und künftigen Auslastung?
Ausschuss und Nacharbeit gelten als normaler Teil des Geschäfts, und Investitionen in Maschinen folgen eher dem akuten Bedarf als einer Auslastungsplanung.
Wir helfen Ihnen, Produktivität und Qualitätskosten messbar zu machen, den tatsächlichen Engpass zu finden und Investitionen an der Auslastung auszurichten.
Was ist in Beständen gebunden, und wie abhängig sind Sie von einzelnen Lieferanten?
Wie transparent sind Ihre Bestände und die dadurch gebundene Liquidität? Lager wachsen oft schleichend, weil Sicherheitsbestände großzügig angesetzt werden und niemand die Gesamtsumme im Blick hat. Das gebundene Kapital fehlt dann an anderer Stelle, häufig genau dann, wenn die Liquidität ohnehin eng wird.
Dazu kommt die Frage nach der Abhängigkeit: Wie sehr hängt Ihre Produktion an einzelnen Lieferanten oder kritischen Materialien, und wie sichern Sie diese Risiken ab? Wer Make-or-Buy-Entscheidungen, Einkaufspreise, Konditionen und die Leistung der wichtigsten Lieferanten nicht systematisch steuert, verschenkt Marge und trägt Risiken, die er nicht kennt.
Die Abhängigkeit von einem Lieferanten fällt erst auf, wenn er ausfällt. Einkaufskonditionen werden über Jahre fortgeschrieben, ohne sie je mit dem Markt zu vergleichen.
Wir machen mit Ihnen Bestände, Lieferantenrisiken und Einkaufskonditionen transparent und erarbeiten konkrete Hebel für mehr Liquidität und Versorgungssicherheit.
Wie steht es um Ihre Produktion und Beschaffung?
Machen Sie den Kurzcheck: Drei Fragen, zwei Minuten, ein ehrliches erstes Bild, ganz ohne Anmeldung.
Es gibt konkrete Ansatzpunkte, um Planung, Produktivität und Beschaffung spürbar zu verbessern.
Wenn die Planung trägt, werden aus Zusagen verlässliche Termine
Ein Metallverarbeiter mit rund 80 Mitarbeitern, seit zwei Generationen im Familienbesitz. Die Auftragsbücher waren gut gefüllt, trotzdem lag die Termintreue bei nur rund 70 Prozent. Eine belastbare Kapazitätsplanung fehlte, Material war wiederholt nicht rechtzeitig verfügbar und die Lagerbestände waren über Jahre gewachsen. Bei mehreren produktionskritischen Materialien bestand zudem eine hohe Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten – ohne ausreichende Absicherung für mögliche Lieferausfälle.
Gemeinsam mit Imhäuser & Partner wurde zunächst die Auftragskette vom Auftragseingang bis zur Auslieferung betrachtet und die wesentlichen Engpässe und Reibungsverluste identifiziert. Anschließend wurde eine einfache Dreimonatsplanung eingeführt, die Auftragsbestand und verfügbare Kapazitäten gegenüberstellt. Im nächsten Schritt wurden Lagerbestände und Lieferanten systematisch bewertet, Sicherheitsbestände überprüft und für kritische Materialien alternative Bezugsquellen aufgebaut. Die Umsetzung wurde in regelmäßigen Sparringsrunden mit der Geschäftsführung gesteuert.
Innerhalb eines Jahres wurden Liefertermine deutlich verlässlicher. Eilaufträge und Überstunden gingen zurück, gleichzeitig konnten Lagerbestände reduziert und gebundene Liquidität freigesetzt werden. Die Geschäftsführung verfügte zudem erstmals über eine belastbare Vorschau auf Auftragsbestand, Kapazitäten und mögliche Engpässe.
Das können Sie von uns erwarten
Wir liefern keine Standardkonzepte und keine Theorie aus dem Lehrbuch. Wir arbeiten mit Ihnen an Ihrer tatsächlichen Produktion und Beschaffung: konkret, ehrlich und so lange, bis sich wirklich etwas ändert.
Ehrliche Diagnose entlang der Auftragskette
Wir schauen mit Ihnen auf den tatsächlichen Weg eines Auftrags vom Eingang bis zur Auslieferung und benennen, wo Zeit, Material und Geld verloren gehen.
Aus eigener Erfahrung, nicht aus dem Lehrbuch
Paul und Dagmar kennen die Praxis produzierender Unternehmen aus eigener unternehmerischer Erfahrung und wissen, was im Alltag tatsächlich hilft.
Begleitung statt einmaliges Gutachten
Wir bleiben über Wochen und Monate an Ihrer Seite, in regelmäßigen Sparringsrunden, nicht mit einer einmaligen Analyse, die danach verstaubt.
Transparenz bei Beständen und Lieferantenrisiken
Wir helfen Ihnen, gebundenes Kapital, kritische Materialien und Abhängigkeiten sichtbar zu machen, damit Sie Risiken gezielt absichern können.
Ehrliches Feedback, auch wenn es unbequem ist
Wir sagen Ihnen, wo Planung, Investitionen oder Einkaufsentscheidungen heute mehr Bauchgefühl als System sind, auch wenn das unbequem ist.
Auf Wunsch an Ihrer Seite bei der Umsetzung
Bei der Einführung einer neuen Planung, von Kennzahlen oder einer Lieferantenstrategie unterstützen wir Sie auf Wunsch auch direkt in der praktischen Umsetzung.
Bereit für den nächsten Schritt?
Kein Verkaufsgespräch, kein Gutachten, sondern ein offener Austausch zwischen Unternehmern. Wir hören uns Ihre Situation an und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir weiterhelfen können.